Über uns

Unser Beratungszentrum finden Sie:

Lange Reihe 30-32, 20099 Hamburg (St. Georg)

Telefon (Zentrale): 040 235199-0

Mail: info@aidshilfe-hamburg.de

Leitbild

1984 gegründet aus der Selbsthilfe, ist die Aidshilfe Hamburg heute Bürgerbewegung, Ort des Ehrenamts und professioneller Träger der Gesundheitsförderung im Sinne eines umfassenden sexuellen Wohlergehens.

Wir stehen ein für Vielfalt, Akzeptanz und Diskriminierungsfreiheit. Unsere Grundhaltung ist lebensbejahend. Die Mitwirkung unserer Adressat*innen hat besonderen Stellenwert.

Umfassende Beratung verletzlicher Personen und sexuelle Bildungsarbeit in geschütztem Rahmen sind unsere Kompetenzen im Sinne der politischen Verhältnisprävention.

Unsere besondere Aufmerksamkeit widmen wir hierbei der Gesundheit und der Lebensqualität von Menschen mit HIV.

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Organisationsstruktur

Das Aidshilfe Struensee-Centrum ist der Hamburger Dienstleister für gesundheitsbezogene Selbsthilfeförderung im Themenfeld HIV/STI und als Träger der Jugendhilfe in der Jugendpräventionsarbeit aktiv. Die Freiwilligenagentur der Aidshilfe Hamburg akquiriert und berät Menschen, die sich ehrenamtlich im Kontext HIV/Diversität/sexuelles Wohlergehen engagieren. Als Servicestelle leistet sie deren Personalmanagement, Aus- und Fortbildung. Rechtlich und wirtschaftlich getragen wird das Struensee-Centrum mitsamt der Freiwilligenagentur durch den gemeinnützigen eingetragenen Verein Aidshilfe Hamburg e.V. Dieser ist nach den Regeln des Vereinsrechts repräsentiert durch eine Geschäftsführung (Vorstand i.S.d. § 26 BGB), die von einem paritätisch besetzten Aufsichtsrat beraten und kontrolliert wird.

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Zeitleiste

Projekte und Gründungen

1984

  • Gründung der AIDS-Hilfe Hamburg als eingetragener Verein. Erster Sitz im Magnus-Hirschfeld-Centrum.

1986

  • Zuwendungsvereinbarung mit der Stadt Hamburg, Einstellung erster hauptamtlicher Mitarbeiter.
    Eröffnung des Struensee-Centrums in eigenen Räumen in der Hallerstraße.

1987

  • Umzug der AIDS-Hilfe Hamburg e.V. in die Hallerstaße.
  • Gründung des Drogenhilfevereins Palette e.V.

1989

  • Palette e.V. wird selbständig und bezieht eigene Räume.

1990

  • Gründung Prävention e.V. und Eröffnung des schwulen Infoladens Hein & Fiete.

1991

  • Umzug des Struensee-Centrums in die Paul-Roosen-Straße.

1992

  • AIDS-Hilfe Hamburg und die Zeitschrift MAX rufen das Spendenprojekt „Live AIDS“ ins Leben.
  • „Perlen für die Säue!“ Bundespositivenversammlung in Hamburg.

1994

  • Initiierung des Wohnprojektes „Mathias-Stift“.
  • Gründung der Hamburg Leuchtfeuer Aids-Hilfe GmbH.

1996

  • Auf dem internationalen Ärzte-Kongress in Vancouver wird erstmals eine retrovirale Kombinations-Therapie zur Behandlung von HIV/AIDS vorgestellt, die als „ART“ in die Geschichte eingehen wird.

1999

  • Eröffnung der Aids-Hilfe Zukunftswerkstatt.
    Projekte: Ehrenamtlichenbüro, Beschäftigung und AIDS, Migration und AIDS

2001

  • Erstmals Gedenkminute der AIDS-Hilfe Hamburg am CSD-Straßenfest.

2002

  • „Solidarität schmilzt“. Gemeinsam mit den anderen Hamburger Aidsprojekten wehrt sich die AIDS-Hilfe Hamburg gegen den massiven Rückzug des Senats aus der Präventionsarbeit.
  • Kongress „Gesundheitsförderung in Haft“ anlässlich der Beendigung der Vergabe steriler Spritzbestecke in Hamburgs Haftanstalten
  • AIDS-Hilfe Hamburg wird Partner im Bundesprojekt Patientenberatung.

2003

  • Umzug des Struensee-Centrums ins Aidshilfehaus auf der Langen Reihe.
  • Das Ehrenamtlichenbüro (Zukunftswerkstatt) zieht ins Aidshilfehaus und wird zum Projekt Freiwilligenagentur.
  • Die BfA/Deutsche Rentenversicherung bezuschusst erstmals die Workshop-Reihe „Gesundheit ist mehr ...!“ als Maßnahme der beruflichen Rehabilitation.
  • Aufnahme der AIDS-Hilfe Hamburg ins Kompetenznetz HIV/AIDS.
  • Der Fachbeirat der AIDS-Hilfe Hamburg veranstaltet die 1. Hamburger Positivenversammlung.
  • Die AIDS-Hilfe Hamburg gründet das ehrenamtliche Jugendpräventionsteam „Schoolworker“.

2005

  • Hamburg Leuchtfeuer Aids-Hilfe gGmbH wird in eigenständige Stiftung überführt.
  • Das Projekt Migration+AIDS (Zukunftswerkstatt) wird ins EU-Projekt „PAF“ (Prävention für afrikanische Flüchtlinge) der AIDS-Hilfe Hamburg überführt.
  • AIDS-Hilfe Hamburg wird Partner der bundesweiten Onlineberatung.
  • Die AIDS-Hilfe Hamburg erhält den „Goldenen Hinnerk“ fürs beste Engagement.

2006

  • Anlässlich der sogenannten Hartz IV- Gesetze entscheidet die AIDS-Hilfe Hamburg, selbst nicht Beschäftigungsträger zu werden, wohl aber Arbeitsgelegenheiten anzubieten.

2007

  • Die „Regenbogenkantine“ wird eröffnet.
  • AIDS-Hilfe Hamburg, Magnus-Hirschfeld-Centrum, Hein & Fiete und SCHWUB gründen ein schwules Antigewaltprojekt.

2008

  • Das Projekt Beschäftigung und AIDS (Zukunftswerkstatt) wird Partner im EU-Projekt „Hamburger Vermittlungspool“.
  • Erste Kunstauktion der AIDS-Hilfe Hamburg in der Kunsthalle.
  • Gründung des Fördervereins EHRENSACHE.
  • Die Stadt Hamburg steigt in die Finanzierung einer halben Stelle im Bereich Jugendprävention (Schoolwork) ein und überträgt der AIDS-Hilfe die Koordination der Jugendpräventionsaktivitäten.
  • Die Stadt Hamburg steigt in die Finanzierung einer halben Stelle in der Präventionsarbeit mit Einwanderern ein und überträgt der AIDS-Hilfe die Koordination der Präventionsaktivitäten für Einwanderer.
  • Die Infoline der AIDS-Hilfe Hamburg wird Partner im Verbund der bundesweiten Telefonberatung.

2009

  • Zum Internationalen Alsterlauf lebt die Tradition des Benefizlaufs „Um die Alster gegen AIDS“ wieder auf: Die AIDS-Hilfe Hamburg wird offizieller Spendenpartner. (Seither jährlich im September)

2010

  • Die AIDS-Hilfe Hamburg erweitert ihre Jugendpräventionsarbeit um das Projekt „Youthwork“.
  • Mit der Agentur SON Agency realisieren wir eine mehrsprachige Awareness-Kampagne mit dem Slogan „Alle Anzeichen“. Sie wird in Print-, Digital- und Plakatpublikationen aufgegriffen.
  • Der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg verleiht der AIDS-Hilfe Hamburg e.V. die „Medaille für treue Arbeit im Dienste des Volkes“.

2011

  • Die AIDS-Hilfe Hamburg wird Partner im Stadtteilbündnis „Vielfalt St. Georg/Borg­felde“ (Bundesmodellprogramm Tolerenz fördern – Kompetenz stärken). 2011 bis 2014 Realisierung mehrerer Projekte in den Bereichen Jugendprävention und Prävention mit Einwanderern.
  • Mit „Once on this Island“ wird das erste Benefizmusical für die AIDS-Hilfe Hamburg aufgeführt.
  • Das Benefizkonzert Sing 4 Life findet zum ersten Mal statt. (Seither jährlich)
  • Das Café Afrika wird mit dem Bürgerpreis des Bezirks Hamburg-Mitte ausgezeichnet.
  • Die AIDS-Hilfe Hamburg wird zum ‚Verein mit Aufsichtsrat‘. Die Mitgliederversammlung schafft das Institut des Aufsichtsrates  und überträgt das Vorstandsamt gem. § 26 BGB an den Geschäftsführer.
  • Mit der Red Night zu Gunsten der AIDS-Hilfe Hamburg wird an die Tradition der legendären Red, Hot & Dance-Veranstaltungen angeknüpft.

2012

  • Im Auftrag der Niedersächsischen AIDS-Hilfe übernimmt die AIDS-Hilfe Hamburg die Restrukturierung der Aidshilfearbeit in Lüneburg.
  • Das Projekt Youthworker wird von der Initiative „Deutschland, Land der Ideen“ als „Herausragende Bildungsidee“ ausgezeichnet.
  • Die AIDS-Hilfe Hamburg installiert das Netzwerk Schwule Gesundheit und initiiert die Hamburger Studie zum Wohn- und Pflegebedarf schwuler Männer im Alter.
  • Der Bezirk Hamburg Mitte beauftragt die AIDS-Hilfe Hamburg mit der Entwicklung und Umsetzung des Projekts „Hamburg Kondom“.
  • Das bundesweite Vernetzungstreffen afrikanischer Communitys findet in der AIDS-Hilfe Hamburg statt.
  • Die AIDS-Hilfe Hamburg erhält erneut den „Goldenen Hinnerk“ fürs beste Engagement.

2013

  • Das Café Afrika erhält beim Deutsch-Österreichischen AIDS-Kongress in Innsbruck den Communitypreis.
  • Die AIDS-Hilfe Hamburg wird einer von drei Projektpartner der „Pilotstudie zu sexueller Gesundheit bei und mit Afrikaner/innen“ des Robert-Koch-Instituts.

2014

  • Das Projekt „Nachweisgrenze on tour“ wird als bundesweites Pilotprojekt im Programm „Positiv umdenken“ ausgewählt.
  • Die Youthworker entwickeln und realisieren den Filmspot „Ich bin kein Monster“. Dieser läuft als Beitrag der Lesbisch-Schwulen Filmtage in den Jahren 2014 und 2015.
  • Zu ihrem 30. Jubiläum gründet die AIDS-Hilfe Hamburg eine Förderstiftung, die „Hamburgische Regenbogenstiftung“.

2015

  • Gemeinsam mit der HAW Hamburg und dem Paritätischen veranstaltet die AIDS-Hilfe Hamburg den Fachtag „Vom Ende der Toleranz – Die neue Prüderie“ zur Stärkung und Fortentwicklung der Ressourcen sexueller Bildungsarbeit mit Jugendlichen.
  • Die AIDS-Hilfe Hamburg reagiert auf den starken Zuzug Geflüchteter mit spezifischen niedrigschwelligen Angeboten. Als Dachmarke hierfür dient das altbewährte Regenbogencafé: Die Angebote heißen in den Folgejahren „Rainbow Café International“.

2016

  • Aus verschiedenen, jeweils befristeten Förderungen werden Konzepte der zugehenden Arbeit mit Geflüchteten entwickelt und umgesetzt. Besonderen Stellenwert erhält die Bildungsarbeit mit Minderjährigen, die das Repertoire der Youthworker in der interkulturellen Sexualpädagogik nachhaltig erweitert. Die vorerst letzte Förderung endet im April 2020.

2017

  • „Leckt mich, ihr Pussys!“ Aus dem ehrenamtlichen Youthworkteam heraus wird die erste deutschsprachige Präventionsbroschüre für Frauen, die Sex mit Frauen haben entwickelt. Sie ist derart erfolgreich, dass sie mehrfach neu aufgelegt und in verschiedene Sprachen übersetzt wird.

2018

  • Die Antidiskriminierungsarbeit der AIDS-Hilfe Hamburg wird mit dem ViiV Healthcare Förderpreis ausgezeichnet. Es entsteht das Empowerment-Projekt „ADE Diskriminierung am Arbeitsplatz“, das vor allem mit Lobby- und Fortbildungsarbeit in Betrieben und Verwaltungen wirkt. Das Projekt arbeitet eng vernetzt mit dem Programm #positivarbeiten der Deutschen Aidshilfe.

2019

  • Im Vorfeld des Deutsch-Österreichischen AIDS-Kongresses unterzeichnen in Hamburg 50 namhafte Unternehmen aus ganz Deutschland eine Deklaration gegen Diskriminierung von Menschen mit HIV im Arbeitsleben. Die Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration gehört zu den Erstunterzeichnerinnen, Hamburgs Sozialsenatorin übernimmt die Schirmherrschaft. Ein Jahr später wird auch die Stadt Hamburg die Deklaration unterzeichnen.
  • Die Mitgliederversammlung beschließt in neues Leitbild der AIDS-Hilfe Hamburg, das federführend der Aufsichtsrat in einem langen, partizipativen Prozess erarbeitet hatte. Strukturelle Prävention, Diversität und der Einsatz gegen Diskriminierung stehen im Mittelpunkt.

2020

  • Die Fortbildungsangebote der AIDS-Hilfe Hamburg zugunsten von Menschen mit HIV am Arbeitsplatz erhalten eine neue Förderzusage und werden unter dem Titel „Arbeit positiv“ fortentwickelt.
  • In einem einjährigen Prozess wird in einem Trägerbündnis unter der Regie der AIDS-Hilfe Hamburg und gefördert aus dem Landesprogramm „Aktiv für Demokratie und gegen Menschenfeindlichkeit“ die Website „Sexualpädagogik der Vielfalt leicht erklärt“ entwickelt.
  • Die AIDS-Hilfe Hamburg passt Logo und Schreibweise dem Dachverband an und heißt von nun an Aidshilfe Hamburg.

2021

  • Das Projekt „Arbeit positiv“ weitet sein Spektrum auf andere chronische gesundheitliche Handycaps aus. Unter dem Namen #andersarbeiten und mit einer dreijährigen Förderung der Fernsehlotterie wird die Vernetzung mit anderen Chronikerverbänden gesucht.

Unser Team

Die hauptamtlich Mitarbeitenden der Aidshilfe Hamburg

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Aufsichtsrat & Geschäftsführung

Der Aufsichtsrat steuert und begleitet die inhaltliche Arbeit im Sinne der Mitgliederversammlung.

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Unsere Netzwerke

Wir sind in unseren Kompetenzfeldern vernetzt mit vielen Einrichtungen und Initiativen.

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