Die PrEP schützt zurverlässig vor einer HIV-Infektion. Bei korrekter Anwendung gibt es bei dieser Präventionsmethode keinen Unterschied zum Kondom / Femidom, oder dem Schutz durch Therapie.

Genutzt wird die PrEP allerdings zu 99% von Männern die Sex mit Männern haben. Auch die meisten Studien, über die öffentlich diskutiert wird, wurden mit schwulen und bisexuellen Männern durchgeführt. Der Zugang zu Informationen für diese Gruppe ist leicht möglich, das Verständnis bei Ärzt*innen die PrEP zu verschreiben, eher hoch. (RKI)

Das sieht bei Frauen schon anders aus, weil sie offensichtlich nicht als relevante Zielgruppe angesehen werden. Das wollen wir mit dieser Veranstaltung ändern ! Immerhin sind etwa 20% aller HIV-positiver Menschen in Deutschland sind Frauen, weltweit sind sogar 50% der Menschen mit HIV weiblich, in den meisten europäischen Ländern sind es 30% oder mehr. (RKI)

Gemeinsam mit der Referentin Dr Hanna Matthews (Fachärztin für innere Medizin/Ambulanzzentrum für Infektiologie/UKE) wollen die Kolleginnen Annette Biskamp und Mara Wiebe ein paar Fragen auf den Grund gehen und mit Euch diskutieren. 

Eingeladen sind alle am Thema interessierten Menschen. Mittwoch, 01.Juni 2022, um 18:00 Uhr / Eine Anmeldung ist nicht notwendig, erleichtert aber die Planung Mail

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Hintergrund: Bei der PrEP nehmen HIV-negative Menschen ein Medikament ein, um eine Infektion zu verhindern. In der Regel geschieht das durch die Einnahme einer Pille, die auch für Frauen wirksam ist.

Eine 2-monatliche Depotspritze bietet einen noch höheren Schutz als die tägliche Pille, die vor allem für Männer, die Sex mit Männern haben, empfohlen wird. Die EU-Kommission gab im Dezember 2020 grünes Licht für die Medikamente mit den Handelsnamen Vocabria 

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