Rassismus hat sehr konkrete Auswirkungen auf die Gesundheit.

Das hat der Nationale Diskriminierungs- und Rassismusmonitor mit seinem Bericht vom November 2023 eindrücklich belegt. Es sind traurige Ergebnisse.

Gesundheitliche Beschwerden rassistisch markierter Personen werden von Ärzt*innen nicht ernst genommen. Aus Angst vor Diskriminierung verzögern oder vermeiden Menschen mit Rassismuserfahrung eine notwendige Behandlung. Je häufiger Menschen Diskriminierung und/oder Rassismus erleben, desto stärker fallen die Hinweise auf eine Angststörung und depressive Symptome aus.

Um rassistische Strukturen in der Gesundheitsversorgung zu ändern, müssen wir auf vielen Ebenen ansetzen.

Gemeinsam mit anderen Aidshilfen fordern wir:

- Zugang zur regulären Gesundheitsversorgung für alle Menschen

- Sensibilisierung und Antirassismus-Trainings im Medizinsystem sowie höhere Kapazitäten für Übersetzung und Sprachmittlung

- Ausbau der psychotherapeutischen Versorgung mit rassismussensiblen Therapeut*innen

- mehr Beschwerdestellen und Hilfsangebote

- mehr Forschung zu Rassismus im Gesundheitswesen und Unterstützung für communitygeführte Initiativen im Bereich Antirassismus, Empowerment und Gesundheitsförderung

Macht euch zusammen mit uns stark gegen Rassismus! Teilt die Infos, seid aufmerksam und solidarisch – gemeinsam können wir Veränderung erreichen.

Mehr zur Kampagne: „Aidshilfen gegen Rassismus“ Dort findet ihr auch Banner und Sharepics für Social Media! (DAH) #StrongerTogether

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