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„Gesundheit ist ein Menschenrecht, unabhängig vom Aufenthaltsstatus“

Mit der Kampagne #AidshilfeBleibtStabil setzt wir, gemeinsam mit der Deutschen Aidshilfe und allen regionalen Aidshilfen, ein klares Zeichen gegen den wachsenden Rechtspopulismus und Menschenfeindlichkeit. 

Menschen mit Migrations- und Fluchtgeschichte treffen diese Entwicklungen auf verschiedene Weise besonders hart: vom Abbau des Asylrechts über fehlende Gesundheitsversorgung bis zu ständiger Diskriminierung im Alltag. 

HIV-Prävention braucht Sicherheit und Vertrauen in Institutionen und einen gerechten Zugang für alle zur Gesundheitsversorgung. Wenn das nicht gegeben ist, dann nimmt man späte Diagnosen und fehlende Prävention in Kauf. Wenn Geflüchtete über lange Zeit in Sammelunterkünften leben, von Abschiebung bedroht sind und Diskriminierung erfahren, wird Prävention deutlich schwieriger. Fehlende Privatsphäre, existentielle Ängste und Fehlinformationen können bei sexuell aktiven oder drogengebrauchen Menschen dann verheerende Konsequenzen haben.

“HIV-Prävention funktioniert nicht durch Ausgrenzung, sondern durch Vertrauen, Schutz und Teilhabe.”

Dr. Laila Prager, DAH-Referentin für Migration und Flucht, beantwortet fünf Fragen zu Migration und HIV-Prävention.

https://magazin.hiv/magazin/migration-hiv-praevention/

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