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Team Youthwork der Aidshilfe Hamburg: engagiert für queere Bildung

Wie lassen sich queere Lebensrealitäten Jugendlichen nahbar vermitteln? Das Team Youthwork der Aidshilfe Hamburg berichtet von herausfordernden Schulworkshops und einer neuen Interview-Methode, die persönliche Geschichten, Empathie und Solidarität in den Mittelpunkt stellt.  Autor*in: Noni von Musil 

Ein Auszug aus dem Artikel: 

In der Aidshilfe Hamburg kümmert sich das Team Youthwork um die Aufklärungsarbeit für Jugendliche. Schwerpunktmäßig geben wir drei- bis vierstündige Schulworkshops zu sexueller Gesundheit und queerer Bildung, begleiten aber auch als Kooperationspartnerin Messen, Festivals und Partys mit Infoständen und bieten niedrigschwelligen Zugang zu kostenlosen Safer Sex Produkten. Das Team setzt sich zusammen aus Bundesfreiwilligen*, Praktikant*innen, dualen Studierenden, ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen und einer hauptamtlichen Person, welche das Team anleitet.

Als Team ist uns ein niedrigschwelliger Zugang für Jugendliche zu einer vielfältigen sexuellen Bildung seht wichtig. Unsere Schulworkshops zu sexueller Gesundheit beschäftigen sich nicht ausschließlich mit queeren Perspektiven, schließen diese aber mit ein, um ein nuanciertes Bild von Sexualität zu vermitteln und eindimensionale sexuelle Skripte aufzubrechen. 

Schwierige Workshops: wenn das Weltbild wenig zulässt

Einigen Klassen haben wir nicht viel neues zu erzählen: die Schüler*innen bringen sehr viel eigenes Wissen mit und haben kein Problem, das Konzept „Solidarität“ mit dem Konzept vom „Ally-Sein“ in Verbindung zu bringen. Aufeinander Acht geben und Zivilcourage gehören zum Alltag, oder sind zumindest positiv besetzte Begriffe, mit denen sie sich identifizieren wollen. Vielfältige Meinungen und Lebensentwürfe rufen hier vielleicht nicht bei allen Aktivismus, aber oft Neugier bzw. eine grundlegende Akzeptanz hervor.

Von Pessimismus zu Gelassenheit: sich nicht bremsen lassen

Unser Job ist am Ende nicht, Menschen von ihrer Haltung abzubringen. Gerade Jugendliche haben oft sehr starke Meinungen, die ich aber auch mit der Entwicklungsphase und fehlender Erfahrung erkläre. n „Glaube an die Jugend“ soll durch diese Erfahrungen nicht ins Wanken geraten. Im Gegenteil habe ich seit meinem inneren Paradigmenwechsel mir noch viel dringender die Frage gestellt: was sind geeignete, bessere Methoden, um Empathie zu fördern, Begriffe und Labels mit menschlichen Geschichten zu füllen?

Neue Methoden: Weg von Schreibtischarbeit hin zu queeren Geschichten.

Die Ally-Methode zum Thema Solidarität hatten wir im Methodenpool von Queere Bildung gefunden. Wir modifizierten sie zu einer Gruppenarbeit, in dem die Schülerinnen sich überlegten, warum es wichtig ist, Ally zu sein und wie das konkret aussehen kann. Die Antworten werden auf dem Ally- Plakat zusammengetragen, das sie am Ende für ihr Klassenzimmer mitnehmen.

Den ganzen Artikel, mit noch viel mehr und tiefergehenden Informationen, könnt Ihr HIER lesen. 

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