UNAIDS schlägt Alarm
Der Rückzug der US-Auslandshilfen gefährdet die globalen Erfolge der HIV/Aids-Prävention. Das zeigt das heute veröffentlichte „Global AIDS Update“. Die Zahl der HIV-Infizierten ist so niedrig wie seit über 30 Jahren nicht mehr. Es gilt, diese Fortschritte zu sichern.
2024 gab es 1,3 Mio. HIV-Infektionen – 40 % weniger als 2010. Die Anzahl an HIV-Übertragungen von Müttern auf Kinder ist so niedrig wie seit den 1980ern nicht. Auch die Zahl der Todesfälle ist bisher gesunken – dank kostenloser HIV-Tests und Behandlungen.
630.000 Menschen starben 2024 an Aids, darunter 75.000 Kinder. Ohne Weiterfinanzierung der globalen HIV-Prävention dürfte die Zahl in den kommenden Jahren deutlich steigen. Nach dem Ende der US-Auslandshilfe wurden viele Hilfsprogramme weltweit unterbrochen. Besonders betroffen sind Länder südlich der Sahara.
„Der Konsens, der hinter dem alten Modell der Finanzierung der HIV-Bekämpfung stand, mag zu Ende gehen, aber die internationale Gemeinschaft ist dabei, einen neuen, nachhaltigeren Weg einzuschlagen“, so UNAIDS-Chefin Winnie Byanyima. Besonders Community-Organisationen leisten einen entscheidenden Beitrag, etwa durch Peer-Beratung, Aufklärung oder Betreuung.
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