#andersarbeiten

Unterstützung und Förderung in der Arbeitswelt

Menschen mit einer chronischen Erkrankung bzw. von Behinderung bedrohte Menschen haben verschiedene Herausforderungen in der Arbeitswelt zu bewältigen. Das vielfältige Unterstützungssystem, das Einfordern von Rechten wird aus Unwissenheit zu wenig genutzt. Gleichzeitig haben Arbeitgebende und Arbeitnehmende Vorbehalte und Vorurteile. Diese beruhen in der Regel auf Unkenntnis, wodurch Diskriminierung und Ausgrenzung entstehen. Aus der Aidshilfearbeit wissen wir, dass aktives Zugehen auf Arbeitgebende, Behörden und Betriebe auf Interesse stößt und zur Entstigmatisierung beiträgt.

Dieses Projekt wird realisert aus Mitteln der Deutschen Fernsehlotterie.

Unser Projekt #andersarbeiten richtet sich an Beschäftigte mit Behinderung mit dem Ziel, im Arbeitsleben einen vorurteilsfreien und gleichberechtigten Umgang für alle zu schaffen. Menschen mit chronischen Erkrankungen wie Krebs, HIV, Multiple Sklerose, Diabetes sowie Autoimmun- oder Atemwegserkrankungen, oft mit Schwerbehindertenstatus, haben krankheitsbedingte individuelle sowie psychosoziale Probleme und benötigen einen Überblick über Fördermöglichkeiten, Verständnis und Unterstützung ihres Arbeitsumfelds. Unser Projekt umfasst Workshops, Coaching und individuelle Beratung zu psychosozialen und sozialrechtlichen Themen im Arbeitsalltag. Das Beratungsangebot arbeitet aufsuchend, Fortbildungen und Beratungen können sowohl in der Beratungsstelle der Aidshilfe als auch vor Ort in anderen Beratungsstellen, an Arbeitsplätzen, in Firmen, Betrieben usw. stattfinden.


#andersarbeiten setzt an den Erfahrungen aus jahrzehntelanger Aidshilfearbeit an und bezieht auch andere Menschen mit Behinderung ein. Wir setzen auf Sensibilisierung und Perspektivwechsel von Arbeitgeber*innen und Kolleg*innen: Sie lernen, die Kompetenzen und Ressourcen der einzelnen Mitarbeitenden im Team zu sehen, statt den Blick nur auf mögliche Probleme aufgrund von Erkrankungen zu richten. Damit wird ein Klima von Respekt und Selbstverständlichkeit im beruflichen Alltag, im kollegialen Miteinander und somit Chancen von Vielfalt geschaffen.

Ansprechpersonen in der Aidshilfe Hamburg sind Annette Biskamp und Christian Giebel.

 

Helfen Sie mit Ihrer Unterschrift ! Unterzeichnen Sie die Arbeitgeber*innen-Deklaration.

Respekt und Selbstverständlichkeit: Für einen diskriminierungsfreien Umgang mit HIV-positiven Menschen im Arbeitsleben Menschen mit HIV können heute leben und arbeiten wie alle anderen Menschen. Mit dieser Deklaration machen wir deutlich: Bei uns sind HIV-positive Mitarbeiter*innen willkommen. Bei Diskriminierung schreiten wir ein und fördern ein offenes und respektvolles Miteinander.