Der Vorstand der AIDS-Hilfe Hamburg e. V.

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Eric Börner

Meine Begegnungen und Erfahrungen als ehemaliger Leiter eines Hospizes sowie eines betreuten Wohnangebots für Menschen mit HIV und AIDS haben mich nachhaltig geprägt. Daraus ziehe ich meine Motivation und Energie für die vielfältigen Aufgaben der AIDS-Hilfe Hamburg. Ohne das Ehrenamt wären diese, vor allem in diesem Umfang, nicht zu leisten.

In 25 Jahren AIDS hat sich durch Forschung und medizinischen Fortschritt vieles verändert. Immer wieder stehen wir vor neuen Aufgaben. Dazu gehören auch die Herausforderungen, die aus wirtschaftlichen und sozialen Konsequenzen einer HIV-Infektion oder Aidserkrankung ergeben können. Gemeinsam mit all unseren Freunden bemühen wir uns als AIDS-Hilfe, immer wieder die richtigen Antworten und Unterstützungsangebote zu finden.

Um auch in Zukunft gegen AIDS und die Folgen der HIV-Infektion erfolgreich zu sein, bedarf es auch weiterhin eines breites gesellschaftlichen Bewusstseins. Präventionsarbeit, die sich am Bedarf der Zielgruppen orientiert, und professionelle Betreuung und Versorgung von Menschen mit HIV und AIDS sind untrennbar - und beides ist unverzichtbar.

Lutz Johannsen

Lutz Johannsen

Lutz Johannsen - gelernter Koch, Betriebswirt des Hotel und Gaststättengewerbes, Produktmanager, ehemaliges Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft - unterstützt seit Jahren die AIDS-Hilfe in Hamburg.

"Das Engagement für Menschen mit HIV und AIDS (wofür er vom Bundespräsidenten Johannes Rau das Bundesverdienstkreuz am Bande erhielt) ist nicht immer eine leichte Arbeit. Aber es ist ein Geben und Nehmen. Ich habe dies erfahren dürfen, in all den Jahren in denen ich mich für dieses Thema engagiere.
Ein Bild ist seit Jahren in meinen Kopf gebrannt: Ein Mann den ich im Hospiz als Buddy begleitet habe, hat in seinen letzten Stunden einen Teddy, den ich ihm geschenkt hatte, nicht mehr aus der Hand gegeben.
Mehr konnte er mir nicht zeigen, nach all den Wochen, Tagen und Stunden die wir gemeinsam verbracht hatten. Teilweise ohne zu sprechen, da ihm dies nicht mehr möglich war. Aber der Teddy in seiner Hand war für mich ein ganz tolles Zeichen. Es löst auch heute, nach weit über zehn Jahren, große Gefühle bei mir aus.
Im Zeichen steigender Infektionszahlen, hinter denen ja Menschen stehen, brauchen wir EhrenamtlerInnen im Team, auch um helfen zu können in Bereichen, aus denen sich der Senat zurückzieht. Nur so können wir diese wichtige Arbeit fortführen. Nur gemeinsam sind wir stark!"

Christian Mahnken

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Christian Mahnken ist Journalist und stieß mit seinem Umzug nach Hamburg im Jahr 2001 zur Öffentlichkeitsarbeit der AIDS-Hilfe Hamburg. Seit seiner Teilverrentung mit einem zweiten Standbein in Berlin, ist er dort auch im Presse- und Veranstaltungsmanagement der Stiftung Holocaust-Denkmal engagiert.

"Die AIDS-Hilfe war meine erste Anlaufstelle, als ich nach Hamburg kam. Ich habe hier Freundschaften entwickelt und kenne die meisten Mitarbeiter und die großen Themen der AIDS-Hilfe Hamburg. Immer wieder beeindruckt bin ich von den gut gelungenen Veranstaltungen der AIDS-Hilfe, die für viele Menschen - ob mit oder ohne HIV - ein großer Anziehungspunkt sind."