Der Vorstand der AIDS-Hilfe Hamburg e. V.
In der jährlichen Mitgliederversammlung wurden Christian Giebel, Lutz Johannsen, Peter Luckwald in den Vorstand der AIDS-Hilfe Hamburg gewählt bzw. im Amt bestätigt. Zu dritt, da sind sich die Gewählten sicher, ist der Vorstand gut aufgestellt für die anstehenden Aufgaben der nächsten Jahre.
Christian Giebel
Christian Giebel, gelernter Außenhandelskaufmann und zur Zeit Student der Politik- und Erziehungswissenschaften ist schon immer davon überzeugt gewesen, dass das Langzeitprojekt Gesellschaft nur funktionieren kann, wenn alle ihren Beitrag dazu leisten. "Besonders wichtig ist es, dass es dabei keinen Unterschied unter ihren Mitgliedern geben darf. Herkunft, sexuelle Identität, sozialer Status...wir müssen die Vielfältigkeit betonen und dürfen nicht damit beginnen, eine Exklusion der Unliebsamen vorzunehmen. Ausschluss kann so schnell zu Stigmatisierungen der Ausgeschlossenen führen. Und gerade HIV positive Menschen mussten von Anfang an gegen Vorurteile und Ausgrenzung ankämpfen.
Es ist notwendig, Ungerechtigkeiten immer wieder zu thematisieren und Uninfomiertheit über das HI-Virus auszuräumen. Die Institution AIDS-Hilfe ist gut vernetzt, sie hat ein politisches Gewicht und die Möglichkeit, besonders im Verbund mit anderen, den Betroffenen eine Stimme zu geben. Es ist so viel einfacher und auch effektiver, wenn wir alle Hand in Hand arbeiten!"
Lutz Johannsen
Lutz Johannsen - gelernter Koch, Betriebswirt des Hotel und Gaststättengewerbes, Produktmanager, ehemaliges Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft - unterstützt seit Jahren die AIDS-Hilfe in Hamburg. "Das Engagement für Menschen mit HIV und AIDS (wofür er vom Bundespräsidenten Johannes Rau das Bundesverdienstkreuz am Bande erhielt) ist nicht immer eine leichte Arbeit. Aber es ist ein Geben und Nehmen. Ich habe dies erfahren dürfen, in all den Jahren in denen ich mich für dieses Thema engagiere.
Ein Bild ist seit Jahren in meinen Kopf gebrannt: Ein Mann den ich im Hospiz als Buddy begleitet habe, hat in seinen letzten Stunden einen Teddy, den ich ihm geschenkt hatte, nicht mehr aus der Hand gegeben.
Mehr konnte er mir nicht zeigen, nach all den Wochen, Tagen und Stunden die wir gemeinsam verbracht hatten. Teilweise ohne zu sprechen, da ihm dies nicht mehr möglich war. Aber der Teddy in seiner Hand war für mich ein ganz tolles Zeichen. Es löst auch heute, nach weit über zehn Jahren, große Gefühle bei mir aus.
Im Zeichen steigender Infektionszahlen, hinter denen ja Menschen stehen, brauchen wir EhrenamtlerInnen im Team, auch um helfen zu können in Bereichen, aus denen sich der Senat zurückzieht. Nur so können wir diese wichtige Arbeit fortführen. Nur gemeinsam sind wir stark!"
Peter Luckwald

Nach wie vor ist AIDS nicht heilbar. Ich habe mich seit einigen Jahren dieser Sache verschworen! Das heißt für mich: Der Mensch steht im Mittelpunkt. Profilneurosen sind hier vollkommen fehl am Platz.
In der neuen Vorstandkonstellation wollen wir ein Team sein, das vieles anpackt und vieles erreichen wird! Und dazu benötigen wir auch immer die Unterstützung aller. Gemeinsam möchte ich neue Wege gehen, damit es diese Institution auch noch in 10 Jahren gibt. Denn nur wenn wir alle an einem Strang ziehen, bewegen wir etwas. Dafür stehe ich!"
Kontakt zum Vorstand der AIDS-Hilfe Hamburg e. V.:

