Männermedizin im Fokus

Männer und Medizin - eine schwierige Beziehung! Seit mehr als 10 Jahren soll der Weltmännertag am 3. November das Bewusstsein der Männer im gesundheitlichen Bereich erweitern.

„Männer sind die Sorgenkinder der Medizin", recherchierte der STERN. Nach Auffassung der Forschung machten vor allem üble Gewohnheiten den Unterschied zu den Frauen aus: Männer lebten riskanter, trieben Raubbau an ihrer Gesundheit. Gefragt sei, was kurzfristig kickt, und weniger, was langfristig pflegt. Bei schlechtem Essen, Rauchen und Trinken lägen die Kerle vorn - und dementsprechend bei Lungenkrebs und Leberzirrhose. Und Vorsorge sei für viele ein Fremdwort. Männliches Gesundheitsverhalten habe mit Vernunft oft nichts zu tun. „Wie ein Mann isst, trinkt, ob er raucht oder Sport treibt, ist Ausdruck seines Lebensstils - und der hat viel mit seiner Identität als Mann zu tun. Und das ist eine zutiefst emotionale Sache", so die düstere Zusammenfassung.

Gilt das auch für die Männer mit HIV? Worauf müssen diese besonders achten, welche besondere Vorsorge sollten sie treffen? Und vor allem: Wie gewinnt man sie für einen gesünderen Lebensstil? Mit diesen Fragen ist seit Jahren der erfahrene HIV-Behandler Dr. Axel Adam in seiner Praxis beschäftigt. Er wird darüber am Donnerstag, 3. November 2011 um 19 Uhr in der Reihe „Gesundheit ist mehr ...!" berichten und mit den Teilnehmern diskutieren.