Die Kunst, im Alltag zu entspannen

In einem vierteiligen Kurs trainiert Klaus Dehn im Januar 2011 die Technik der „Progressiven Muskelrelaxation".

Der Kurs findet an den vier Januardienstagen jeweils um 19 Uhr im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Gesundheit ist mehr!" in der AIDS-Hilfe statt. Interessent/innen können beim ersten Termin am 4. Januar 2011 ohne Voranmeldung teilnehmen. Teilnehmerbeiträge werden nicht erhoben.

Anspannung und Stress macht sich auf vielerlei Weise bemerkbar: Innere Unruhe, Schlafstörungen, Konzentrationsschwierigkeiten, Verspannungen, Gereiztheit, Schmerzen, hoher Blutdruck, depressive Verstimmungen. Nicht immer ist die eigentliche Ursache klar. Sorgen um die Gesundheit, Konflikte in der Partnerschaft, finanzielle Sorgen oder berufliche Überforderung können eins oder mehrere dieser Symptome hervorrufen. Unterschiedliche Entspannungsverfahren helfen, Stress abzubauen und innerlich ausgeglichener zu werden.

Entwickelt wurde das Verfahren der Progressiven Muskelentspannung vom Arzt und Physiologen E. Jakobson, der beobachtete, dass Anspannung der Muskulatur mit Unruhe, Angst und psychischer Spannung einhergehen kann. Die Wechselwirkungen psychischer Befindlichkeiten und muskulärer An- und Entspannung machte er in den Dreißigerjahren des letzten Jahrhunderts zur Grundlage eines Trainings, in dem man lernt, wahrzunehmen, welche Muskelgruppen angespannt oder entspannt sind. Über den Muskeltonus kann dann der Puls, Blutdruck und die Atmung beeinflusst werden. Emotional fühlt man Ausgeglichenheit und Ruhe.