Aus- und Fortbildung

Unseren ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bieten wir im Haus sowie in überregionalen Veranstaltungen Fortbildungen an, die auch privat und beruflich nützlich sein können. Bevor Sie Ihre ehrenamtliche Tätigkeit aufnehmen, werden Sie gründlich auf die Themen HIV/AIDS und sexuell übertragbare Infektionen vorbereitet und lernen die Hilfsangebote der AIDS-Hilfe Hamburg sowie unserer Netzwerke kennen. In Informationsabenden, Hospitationen und Seminaren geben wir Ihnen das nötige Hintergrundwissen an die Hand.

Folgende Seminare gehören zu unserem regelmäßigen Programm:

AIDS-Hilfe Hamburg - Selbsthilfeverband, Bürgerbewegung und professionelle Beratungsstelle

Was tut die AIDS-Hilfe eigentlich alles und was sie macht sie im Wesentlichen aus? Wohin kann ich Ratsuchende oder Interessierte vermitteln? Die Aufgaben der AIDS-Hilfe Hamburg sind breit gestreut. An diesem Abend erfahren Sie die wesentlichen Zusammenhänge.

Referent ist Christian Giebel, Fachkoordinator für Bürgerengagement und Ehrenamt.

AIDS-Hilfe Hamburg - Unser Kooperationsnetz

Die AIDS-Hilfe Hamburg ist ein maßgeblicher Akteur im Hamburger AIDS-Netzwerk. Wer gehört eigentlich sonst noch dazu, wer macht was und wie teilt sich die Arbeit auf? Gerade für Mitarbeitende am Empfang, an Infoständen oder der Infoline ist es wichtig zu wissen, welche Einrichtungen für die Anrufenden vielleicht die passenden Ansprechpersonen haben.

Referent ist Christian Giebel, Fachkoordinator für Bürgerengagement und Ehrenamt.

Vom "alten AIDS" zur Nachweisgrenze

Besonders in den letzten Jahren hat sich eine Menge getan. Vom schnellen Tod und dem Anspruch, den verbliebenen Jahren noch „etwas Leben zu geben", hin zu einem selbstbestimmten Leben und den Möglichkeiten des „Sex unter der Nachweisgrenze". Aber, welche Bilder sind eigentlich in den Menschen und was macht es so schwer, ein realistisches Bild von HIV und AIDS in die Köpfe zu bekommen?

Akzeptanz und der Respekt für unkonventionelle Lebensweisen sind auf den ersten Blick weit verbreiteter Standard. Doch noch immer ist eine HIV-Diagnose eine besondere Herausforderung, die es nicht immer leicht macht, den eigenen Lebensentwurf den neuen Umständen anzupassen. Das soziale Umfeld ist hierbei häufig das größte Problem. Die berechtigte Angst vor Ausgrenzung in der Familie und am Arbeitsplatz erschwert einen offenen Umgang mit HIV und AIDS massiv.

Wir sprechen über das eigene Bild von AIDS, über die Veränderung von den 80-ern bis heute („altes" AIDS, „neues" AIDS) und auch über die Frage nach dem Umgang, bzw. der Konfrontation mit der Angst (der anderen). Mit „Präventions"-Filmclips unterschiedlicher Institutionen arbeiten wir heraus, wie der Umgang mit AIDS heute ist und vielleicht nicht sein sollte. Darüber hinaus gibt es in diesem Abschnitt, Pictogramme, Zahlen und Statistiken zu HIV/AIDS (dezent gehalten).

Kein medizinischer Vortrag, sondern eher eine Aufforderung und ein politisches Statement, unter Einbeziehung der Teilnehmenden. Niedrigschwelliges Infotainment gegen Ausgrenzung und Stigmatisierung.

In diesem Workshop soll die Entwicklung der vergangenen Jahre (vom Therapieplaner hin zu 3 Tabletten) aufgezeigt und das Missverhältnis zwischen medizinischem Fortschritt und der sozialen Entwicklung thematisiert werden. Können sich die Teilnehmenden Sex mit einem HIV-positiven Menschen vorstellen? Wenn nein, warum eigentlich nicht? Was für Bilder haben wir im Kopf? Und, wenn die Übertragungswege und Übertragungsmöglichkeiten bekannt sind, warum macht diese Vorstellung ein ungutes Gefühl? In der Gegenüberstellung von "Präventions"-Clips, die von den Teilnehmenden bewertet und diskutiert werden, kann geprüft werden, welche der dort vermittelten Bilder den Alltag von positiven Menschen ggf. sogar noch verschlimmert, indem damit Klischees in den Köpfen bedient werden. AIDS-Hilfe Arbeit ist vielfältig und politisch.

Referent ist Christian Giebel, Fachkoordinator für Bürgerengagement und Ehrenamt.

med crash

Hier geht es um die Basics rund um HIV und AIDS. In spielerischer Form werden Übertragungswege, riskante Situationen, das Kondom und der HIV-Antikörpertest thematisiert und besprochen. (max. 15 Personen)

Referent ist Christian Giebel, Fachkoordinator für Bürgerengagement und Ehrenamt.

Medizin I

Dieser Abend vermittelt Wissen über die Infektionswege bei HIV, über das Immunsystem und über mögliche Erkrankungen bei AIDS. Eine gute Kenntnis dieser Dinge ist für Mitarbeitende der AIDS-Hilfe einfach ein Muss - und wenn es nur dazu dient, im Freundeskreis und Bekannten mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Referentin ist die Ärztin Helga Neugebauer, Beraterin im AIDS-Hilfe Struensee-Centrum.

Medizin II

In diesem zweiten Teil der Grundeinführung geht es um die Art der Virusvermehrung im Körper, die medikamentösen Interventionsmöglichkeiten sowie um die Frage, was die Einnahme der antiretroviralen Medikamente für die betroffenen Menschen bedeutet (Stichwort: Compliance). Zusätzlich geht es um die Frage der Akutintervention nach einem Viruskontakt.

Referentin ist die Ärztin Helga Neugebauer, Beraterin im AIDS-Hilfe Struensee-Centrum.

Medizin III

Im Fokus steht das Thema sexuell übertragbare Krankheiten. Die Informationen dieses Abends bilden die Basis, um kompetent auf die Fragen Ratsuchender einzugehen. Da wir in unserer Präventionsarbeit häufig mit diesem Thema konfrontiert sind, ist Med III zur Auffrischung und Vertiefung auch Mitstreiter*innen empfohlen, die schon länger dabei sind.

Referentin ist die Ärztin Helga Neugebauer, Beraterin im AIDS-Hilfe Struensee-Centrum.

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